Feldhasen und Wildkaninchen

Wissenswertes rund um das Thema Feldhasen und Wildkaninchen.

 

Der Feldhase

Im Frühjahr werden von Spaziergängern des Öfteren junge Wildtiere in Wiesen, Feldern oder im Wald aufgefunden. Um zu entscheiden, ob menschliche Hilfe nötig ist, sollte man erst einmal wissen, um welches Tier es sich handelt.

Gerade bei Jungtieren ist dabei die Unterscheidung nicht immer leicht. Oft werden Kaninchen in die Tierarztpraxis oder -klinik gebracht, die sich bei näherer Betrachtung als Feldhasen entpuppen.

Junge Kaninchen und Hasen werden nur ein- bis zweimal am Tag gesäugt. Die Muttermilch beider Arten ist extrem fettreich. Da auch Junghasen sehr kurze Ohren haben, ist die Unterscheidung manchmal etwas schwierig. Junge Hasen haben allerdings immer die charakteristischen schwarzen Ohrspitzen. Das Fell der jungen Kaninchen ist glatt, das der jungen Hasen etwas krauser. In der Regel werden Junghasen in einem Alter von nur wenigen Tagen aufgegriffen. Ein Kaninchen der gleichen Größe und des gleichen Gewichts von etwa 100 Gramm, wäre dann in einem Alter von ca. 3 Wochen. In diesem Alter verlassen junge Kaninchen das erste Mal den Bau.

Obwohl Hauskaninchen oft als "Stallhasen" bezeichnet werden, handelt es sich bei Kaninchen und Hasen um ganz unterschiedliche Tiere. Das Hauskaninchen stammt vom europäischen Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) ab, beim Hasen handelt es sich um den europäischen Feldhasen (Lepus europaeus), der nicht in Gefangenschaft gehalten und auch nicht aus der Natur entnommen werden darf!

Grundsätzlich gilt, dass Jungtiere keine menschliche Hilfe brauchen, wenn sie nicht verletzt oder geschwächt sind. Ein verletztes oder unterkühltes Jungtier sollte umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Eine Aufzucht in menschlicher Obhut bedarf großer Sorgfalt, da Feldhasen nur bestimmte Aufzuchtpräparate vertragen und sehr anfällig für Magen-Darm-Probleme und Aspirationspneumonien sind.

 

 

 

 

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