Igel

Wissenswertes rund um das Thema Igel.

 

"Nur was wir kennen, können wir auch schützen!"

"Igel gehören zu den ältesten noch existierenden Säugetierformen. Durch die Veränderungen in ihren Lebensräumen und die Verknappung ihrer Insektennahrung sind sie zunehmend gefährdet.
Wer den liebenswerten Stachelrittern helfen möchte - sei es in freier Natur, sei es mit der Pflege eines in Not geratenen Tieres - muss über ihre Biologie  und Lebensweise bzw. über effektive Hilfsmaßnahmen Bescheid wissen."

Heike Philipps, 1, Vorsitzende von Pro Igel e. V. 2001

 


Der europäische Igel oder Braunbrustigel ist auch in städtischen Gebieten weit verbreitet und bekannt. Trotz zahlreicher Verluste im Straßenverkehr ist der Igel bisher nicht in seinem Bestand bedroht.

Leider führt die Beliebtheit des Igels auch zu unerwünschten Auswüchsen, wenn ab dem Spätsommer vermeintlich zu kleine Igelkinder eingesammelt werden oder später im Herbst jeder erwachsene Igel wahllos eingesammelt wird.

 

Welche Igel brauchen Hilfe?

Verwaiste Igelsäuglinge:

Unter verwaisten Igelsäuglingen versteht man Igeljunge, die sich tagsüber - teilweise laut pfeifend - außerhalb des Nestes aufhalten, noch geschlossene Augen und Ohren haben und ausgekühlt sind. Im Zweifelsfall beobachtet man die Umgebung des Nestes mehrere Stunden.

Verletzte Igel:

Ein äußerlich verletzter Igel an dem Blut, Schorf oder Eiter zu sehen sind oder der womöglich ein Bein hinterherzieht, sollte einem Tierarzt vorgestellt werden. Auch Tiere, die tagelang in Kellerschächten gefangen waren, brauchen in der Regel Hilfe.

Kranke Igel:

Der Igel ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier, welches sich nur bei Störungen tagsüber blicken lässt. Deshalb ist es ein Alarmzeichen, wenn ein Igel tagsüber unterwegs ist oder gar ausgestreckt in der Sonne liegt. Kranke Igel sind häufig abgemagert, die Augen sind eingefallen, sie rollen sich bei Gefahr nicht ein und verhalten sich apathisch. Auch Fliegeneierbefall deutet auf einen kranken Igel hin.

Hat man einen hilfsbedürftigen Igel gefunden, sollte man ihn zunächst in einem großen und möglichst hohen Karton unterbringen und ihn - sollte er unterkühlt sein - auf eine handwarme und umwickelte Wärmflasche legen.

Im Zweifelsfall ist ein Besuch beim Tierarzt anzuraten, da Igel auch häufig von inneren und äußeren Parasiten wie Flöhen, Zecken und Würmern befallen sind.

Für die weitere Versorgung, die richtige Unterbringung und Fütterung findet man alle wichtigen und nötigen Informationen auf der Homepage des Vereins Pro Igel e. V.

 

 

 

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