Tumoröse Erkrankungen werden bei Haus- und Heimtieren immer häufiger diagnostiziert. Jedoch gilt es sehr zu differenzieren nach Tierart, Geschlecht, Alter, Lokalisation, Ausbreitung, Größe und Qualität (bösartig gutartig) des Tumors.

Ganz wichtig ist der Palpationsbefund und der Grad des Eindringens des Tumors in das umliegende Gewebe (Infiltration) und die Lymphknoten.

Eine Röntgenuntersuchung von Brust- und Bauchraum gibt Auskunft über das Vorliegen von Fernmetastasen. Die Qualität des Tumors kann beurteilt werden mit Hilfe einer Feinnadelaspiration von Tumorzellen und deren mikroskopischer Untersuchung im Speziallabor. Meist gelingt damit auch eine Abgrenzung von eventuell entzündlichen Prozessen.

Welche Möglichkeiten der Behandlung haben wir?

Chirurgie

Ziel ist die vollständige Entfernung des Tumors. Anschließend kann man Tumorgewebe zur weiteren Untersuchung einschicken. Dies ist die Methode der Wahl bei den meisten Tumorarten.

Strahlentherapie

Wenn eine vollständige Tumorentfernung nicht möglich ist (zu groß – oder ungünstige Lage, z.B. an der Lefze, Nase), kann bestrahlt werden. Strahlen zerstören gesundes und krankes Gewebe; die Regenerationsfähigkeit von gesundem Gewebe ist jedoch besser als die des Tumors. Oft gelingt damit zwar keine Heilung, aber eine deutliche Reduzierung der Tumorlast. Eine Strahlentherapie kann jedoch nur an der Universität Zürich und der Tierärztlichen Hochschule Hannover durchgeführt werden.

Chemotherapie

Auch Medikamente sind in der Lage, Gewebe zu zerstören, aber ebenfalls nicht selektiv, d.h. gesundes und entartetes Gewebe wird attackiert. Auch hier erwartet man eine Verbesserung für den Patienten dadurch, dass sich gesundes Gewebe schneller regeneriert als Tumorgewebe. Je nach Tumorart muss das bestwirksame Medikament eingesetzt werden. Häufig sind Kombinationen verschiedener Medikamente besser verträglich und wirksamer als Monopräparate.

Alternative Medizin

Diese Methode zielt nicht darauf ab, Tumorgewebe zu zerstören, sondern stärkt das gesunde Gewebe beim Kampf gegen den Tumor. Begleitend dazu kann einem Tumorpatienten mit einer Vielzahl von Möglichkeiten geholfen werden, um sein Allgemeinbefinden zu verbessern.

Fütterung

Tumorgewebe wird vom Körper ernährt und gibt Stoffwechselprodukte an den Körper ab. Die metabolische Belastung für den erkrankten Patienten kann erheblich sein und äußert sich meist in Gewichtsverlust. Insbesondere Hunde mit einem malignen Lymphom sprechen auf eine kohlehydratreduzierte und sehr fettreiche Kost gut an. Eine fertige Kost für Tumorkranke ist die n/d – Diät von der Firma Hill´s.

Die Tumortherapie ist also sehr vielseitig und von sehr vielen Faktoren abhängig und muss genau auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden.

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