Betrachtet man die verschiedenen Fertigfutterarten, so wird man feststellen, dass Welpen anders als erwachsene Hunde ernährt werden und auch für Leistungshunde extra Sorten zur Verfügung stehen.

Zum Aufbau von Körpermasse in den ersten Lebensmonaten ist die Fütterung von eiweißreichem und energiedichtem Welpenfutter notwendig. Manche Welpen – insbesondere Rüden der großen Rassen – nehmen dabei zu rasch an Gewicht zu und schädigen damit ihre Gelenke. Wegen des schnellen Wachstums kann es auch zu Knochenschmerzen kommen, die möglicherweise bis zur hochgradigen Lahmheit führen. In solchen Fällen muss das Welpenfutter frühzeitig durch Erwachsenenfutter ersetzt werden. Manche Vereine haben auf ihren Homepages Hinweise, welches Gewicht in welchem Alter die Welpen haben sollten. Sicherlich kann Ihnen auch Ihr Züchter hierzu Auskunft geben. Allgemein gilt jedoch, dass auch bereits der Welpe dosiert gefüttert werden muss, um Übergewicht, wie es bei der ad-libidum-Fütterung auftreten wird, zu vermeiden.

Das Futter für erwachsene Hunde enthält ca. 20 % Eiweiß (Rohprotein) in der Trockensubstanz. Mineralstoffe und Vitamine sind in der Regel ausreichend zugesetzt, doch ist der Rohfaseranteil meist zu gering. Als Rohfaser werden auch die Ballaststoffe der Nahrung bezeichnet. Sie sind in Getreideflocken und vor allem im Gemüse enthalten.

Gerade Hunde, die mit Fertigfutter ernährt werden, decken häufig ihren Bedarf, indem sie regelmäßig Gras fressen.

Leistungsfutter ist nur dann angezeigt, wenn Sie mit Ihrem Hund intensiv arbeiten. Schon eine Ruhepause von wenigen Tagen verlangt die Rückkehr zum Normalfutter, da sonst der hohe Eiweißgehalt den Organismus nur unnötig belasten würde.

Möchten Sie das Futter für Ihren Hund selbst zusammenstellen, so sollten Sie sich an den Ernährungsgewohnheiten in der freien Wildbahn orientieren. Ein Beutetier wird zum Beispiel von Wölfen vollständig aufgefressen. Neben der Muskulatur nehmen sie auch Organe, Magen Darminhalt, Knochen und Haut auf. Vor allem der Magen Darminhalt ist schwer verdaulich und überwiegend pflanzlicher Herkunft. Er ist somit eine natürliche Quelle für Ballaststoffe.

Neben Fleisch muss das Futter also auch noch andere Stoffe enthalten. Als grobe Faustregel kann dienen:

1/3 Fleisch – 1/3 Reis, Nudel oder Kartoffeln – 1/3 Gemüse

Bei ausgewachsenen, gesunden Tieren reicht eine einmalige Fütterung pro Tag. Hunderassen, die zu Magendrehung neigen, sind mehrmals pro Tag zu füttern, da sich ein stark gefüllter Magen leichter verlagert.

Gerade ein ungewohntes, aber für das Tier besonders schmackhaftes Futter wie Pansen oder Speisereste führen dazu, dass sich der Hund schier überfrisst. Verdauungsstörungen aller Art können die Folge sein. Jeder Futterwechsel ist deshalb sorgfältig zu überwachen.

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